Die EU hat Sanktionen gegen russische Geheimdienstleute und Firmen verhängt, weil sie jahrelang Computer in Europa angegriffen und wichtige Infrastruktur sabotiert haben sollen.

Was ist passiert? Die EU hat am Montag Strafmaßnahmen gegen neun Personen und vier Organisationen beschlossen. Sie wirft dem russischen Geheimdienst FSB vor, ein großes Netzwerk aus Hackern, Kriminellen und Firmen zu nutzen, um in europäische Länder einzubrechen. Dazu gehören Deutschland, Frankreich, Polen und weitere acht Staaten. In Polen sollen zum Beispiel Heizkraftwerke und Bahnstrecken angegriffen worden sein.

Wer hilft? Die EU reagiert gemeinsam mit Großbritannien, das parallel ebenfalls 24 Personen und Organisationen bestraft. Frankreich und Deutschland haben den russischen Botschafter einbestellt, also zum Gespräch vorgeladen. Das bedeutet: Die Staaten nehmen die Vorwürfe sehr ernst und zeigen mit klaren Worten, dass solche Angriffe nicht geduldet werden.