Donald Trump ist der Präsident der USA, aber bei der Fußball-WM im eigenen Land war er noch in keinem Stadion. Wieso eigentlich?

Die Fußball-WM 2026 findet in den USA statt. Die amerikanische Mannschaft hat ihre ersten Spiele schon gewonnen: 4:1 gegen Paraguay und 2:0 gegen Australien. Trotzdem war Trump bei keinem der Spiele live im Stadion. Statt ihm sind andere Politiker aus seiner Regierung gegangen, zum Beispiel Außenminister Marco Rubio. In Seattle, beim Spiel gegen Australien, wurde der Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. sogar ausgepfiffen – das Publikum hat also nicht nur den Spielern zugejubelt.

Trump hat in Interviews gesagt, er wolle sich vor allem das Finale anschauen, weil dort die meisten Menschen vor dem Fernseher sitzen. Das Endspiel ist am 19. Juli, und Trump will dort den Pokal an die Sieger überreichen. Bei der Vergabe der WM an die USA hatte Trump das Turnier als sein ganz großes Projekt verkauft. Trotzdem blieb er bisher den Spielen fern.