Eine extreme Hitzewelle hat im Mai 2026 viele Länder in Europa getroffen und neue Temperaturrekorde aufgestellt – und das hat viel mit dem Klimawandel zu tun.

Was ist passiert? Eine sogenannte Hitzekuppel – das ist ein riesiges Gebiet mit hohem Luftdruck – hat heiße Luft aus Nordafrika über Europa festgehalten. Dadurch wurde es in Ländern wie Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und Großbritannien ungewöhnlich heiß. In Großbritannien kletterte das Thermometer auf 35 Grad, viel mehr als je zuvor im Mai. Auch in Irland und Ungarn wurden alte Rekorde gebrochen. Satellitenbilder zeigen, dass der Boden in vielen Regionen über 30 Grad heiß war.

Wer hilft? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der ganzen Welt beobachten das Klima genau. Der EU-Klimadienst Copernicus und die europäische Weltraumorganisation ESA nutzen Satelliten, um die Temperaturen zu messen. Forscherinnen wie Friederike Otto untersuchen, wie der Klimawandel solche Hitzewellen verstärkt. Die Vereinten Nationen und viele Länder arbeiten daran, den Ausstoß von Treibhausgasen zu senken und erneuerbare Energien wie Wind- und Sonnenkraft auszubauen. Das hat schon geholfen, die schlimmsten Vorhersagen abzuwenden.