Eine Gewerkschaft hat ein Krankenhausbett von Magdeburg bis nach Berlin geschoben – über 200 Kilometer weit.
Stell dir vor, du schiebst ein ganz normales Krankenhausbett nicht in einem Krankenzimmer, sondern auf einer Straße – und das gleich 200 Kilometer weit. Genau das hat die Gewerkschaft Verdi gemacht. Am Samstag startete die Aktion in Magdeburg.
Unterwegs ging es über mehrere Städte in Sachsen-Anhalt und Brandenburg, unter anderem über Potsdam und Brandenburg an der Havel. Am Abend sollte das Bett vor dem Bundeskanzleramt in Berlin ankommen. Überall machten die Leute Pause, redeten mit Passanten und erzählten, warum sie losgezogen sind.
Das Thema: Altenpflege. Viele Menschen, die in Heimen oder ambulant alte Leute versorgen, arbeiten seit Jahren am Limit. Es fehlt Personal, die Schichten sind lang, und die Bezahlung ist nicht gerade üppig. Gleichzeitig brauchen immer mehr ältere Menschen Hilfe im Alltag. Die Aktivistinnen und Aktivisten wollen, dass Politik und Gesellschaft das Problem viel ernster nehmen.
