Die Bundesregierung will die Rente mit 63 abschaffen, aber Beschäftigte sollen fünf Jahre Zeit bekommen, sich auf die neuen Regeln einzustellen.

Was ist passiert? Die sogenannte Rentenkommission – ein Expertengremium – hat der Bundesregierung empfohlen, den vorzeitigen Ruhestand ohne Abschläge abzuschaffen. Das bedeutet: Wer bisher mit 63 ohne Abschläge in Rente gehen konnte, soll das in Zukunft nicht mehr können. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas sagt: Diese Änderung soll kommen, aber nicht sofort. Sie schlägt eine Übergangsfrist von fünf Jahren vor, damit Beschäftigte, die kurz vor dem Ruhestand stehen, nicht plötzlich ohne Plan dastehen.

Wer hilft dabei? Im Bundesministerium für Arbeit wurde eine Task Force eingerichtet – das ist eine spezielle Arbeitsgruppe, die den neuen Gesetzentwurf vorbereitet. Sie prüft, wie die Reform genau aussehen soll. Außerdem hört die Ministerin gerade alle Seiten an: SPD, CDU, Gewerkschaften und Wirtschaft. So soll ein Kompromiss entstehen, den die meisten mittragen können. Auch Expertin Constanze Janda berät rechtlich, damit die Reform später vor dem Bundesverfassungsgericht Bestand hat.