Bei einem Treffen der AfD-Jugend in Sachsen-Anhalt haben Redner lautstark beleidigt und zu politischen Angriffen aufgerufen.
Was ist passiert? Beim Nachwuchskongress der AfD-Jugend in Sachsen-Anhalt haben mehrere Redner scharfe Kampfansagen formuliert und politische Gegner beleidigt. Der Organisator Martin Reichardt sprach von einer „verlotterten" politischen Lage und rief zum entschlossenen Vorgehen gegen andere Parteien auf. Augenzeugen berichten, dass auch der Abgeordnete Hohm vor Ort war und ähnliche Töne anschlug. Die Polizei war mit vielen Einsatzkräften da und begrenzte unter anderem die Lautstärke eines Reisebusses.
Wer hilft oder achtet darauf? Die Polizei war vor Ort, um den Ablauf zu sichern. Auch das Bundesamt für Verfassungsschutz beobachtet den Aufbau der neuen Jugendorganisation, die nach der Auflösung der Jungen Alternative entstanden ist. Politiker aus Bund und Ländern sowie zivilgesellschaftliche Gruppen haben die Vorfälle kritisiert. Sie fordern Aufklärung darüber, ob gegen demokratische Regeln verstoßen wurde.
