Kurz vor der Wahl in Sachsen-Anhalt warnt ein bekannter Historiker vor einer rechten Strategie gegen Gedenkstätten.
Was ist passiert? Der Historiker Norbert Frei hat kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gesagt, dass die AfD gezielt versuche, Gedenkstätten wie Buchenwald und Mittelbau-Dora in Frage zu stellen. Diese Orte erinnern an die Verbrechen der Nationalsozialisten. Wenn jemand diese Orte kleinredet oder verhöhnt, ist das ein Angriff auf das Gedenken an die Opfer. Die AfD weist solche Vorwürfe bisher zurück. Die Wahl in Sachsen-Anhalt ist für den 6. September 2026 geplant, und Umfragen sehen die AfD dort als stärkste Kraft.
Wer hilft da weiter? Die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora dokumentiert solche Angriffe und klärt über die Geschichte auf. In Schulen, Vereinen und bei Projekten wie den Jugendguides in Gedenkstätten können junge Leute mehr erfahren. Außerdem haben sich mehrere Historikerinnen und Historiker, wie Frei, klar positioniert und bieten Wissen an, das hilft, Falschbehauptungen zu erkennen. Auch demokratische Parteien wie die CDU grenzen sich in Sachsen-Anhalt von der AfD ab.
Was kannst du tun? Informiere dich über die Geschichte der NS-Zeit, zum Beispiel in einem Besuch in einer Gedenkstätte oder über geprüfte Quellen im Internet. Wenn du in deinem Umfeld Aussagen hörst, die den Holocaust kleinreden, sag ruhig, was du darüber gelernt hast. Du kannst dich auch bei Jugendorganisationen, politischen Bildungsträgern oder demokratischen Parteien engagieren, etwa in Wahlkämpfen, an Schulprojekten oder in Debattierclubs. Wählen dürfen zwar erst Erwachsene, aber mitreden kannst du jetzt schon.
Warum ist das für dich wichtig?
Die Wahl in Sachsen-Anhalt zeigt, wie die Geschichte dein Leben heute beeinflusst und warum es wichtig ist, Falschbehauptungen über die NS-Zeit zu erkennen.
