Bundeskanzler Friedrich Merz hat im Sommerinterview der ARD über seine Arbeit, mögliche Nachfolgerinnen im Bundespräsidentenamt und über den Streit mit der AfD gesprochen.

Im Interview ging es zuerst darum, wie beliebt Merz gerade ist. Auf die Frage, warum seine Umfragewerte nicht besser sind, sagte er: "Jemand, der dem Land Veränderungen zumutet, ist natürlich zu Beginn nicht populär". Damit meint er: Wer neue Dinge entscheidet, dem gefällt am Anfang nicht jeder. Merz findet das okay, weil er lieber Probleme lösen will, als nur beliebt zu sein.

Ein großes Thema war auch das Amt des Bundespräsidenten. Das ist der Job, den gerade Frank-Walter Steinmeier macht und der bald neu gewählt wird. Merz nannte vier mögliche Kandidatinnen aus CDU und CSU: Bundestagspräsidentin Julia Klöckner, Familienministerin Karin Prien, die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner und Annegret Kramp-Karrenbauer von der Konrad-Adenauer-Stiftung. Welche davon am Ende wirklich kandidiert, ist noch offen.