Die Verhandlungen über eine längere Waffenruhe zwischen den USA und Iran stecken fest, weil beide Seiten völlig unterschiedliche Vorstellungen haben.

Was ist passiert? US-Präsident Donald Trump hat eine wichtige Besprechung im Weißen Haus nach zwei Stunden ohne Ergebnis verlassen. Es geht um ein Abkommen mit Iran, das die Waffenruhe verlängern soll, die seit dem 8. April gilt. Iran wirft Trump vor, das geplante Abkommen falsch darzustellen. Ein Sprecher sagte, Iran lasse sich von niemandem vorschreiben, was es tun müsse. Gleichzeitig drohte der US-Verteidigungsminister, die USA könnten Iran wieder angreifen, wenn es keine Einigung gibt.

Wer hilft, eine Lösung zu finden? Es gibt weiterhin Gespräche zwischen beiden Ländern – sie tauschen Botschaften aus. Auch zwischen Israel und dem Libanon laufen parallele Verhandlungen im Pentagon, die ein US-Beamter als „produktiv“ bezeichnet hat. Beide Seiten wollen eine dauerhafte Waffenruhe und die Entwaffnung der Hisbollah-Miliz, auch wenn das bisher nicht geklappt hat. Diplomaten arbeiten also auf mehreren Ebenen daran, die Lage zu beruhigen.