Im Jahr 2025 sind Frauen in Österreich durchschnittlich mit 60,7 Jahren in Pension gegangen – ein halbes Jahr später als noch 2024.
Die Pensionsversicherung (PV) hat ihren aktuellen Rechnungsabschluss veröffentlicht. Die wichtigste Zahl für junge Leute: Frauen gehen heute später in Pension als noch vor ein paar Jahren. 2024 lag das Antrittsalter bei 60,2 Jahren, jetzt sind es 60,7 Jahre. Bei den Männern ist der Anstieg minimal – von 62,3 auf 62,4 Jahre.
Insgesamt gibt es jetzt 109.276 neue Pensionistinnen und Pensionisten – etwas mehr als im Jahr davor. Die Beitragseinnahmen sind um fünf Prozent auf 40,7 Milliarden Euro gestiegen. Gleichzeitig hat die PV aber 50,5 Milliarden Euro an Pensionen ausgezahlt. Das ist ein Plus von 6,8 Prozent gegenüber 2024.
Der Staat musste deshalb einspringen: Die sogenannte Ausfallhaftung des Bundes – also das Geld, das die Einnahmen fehlen – ist um 17,5 Prozent auf 10,4 Milliarden Euro gestiegen. Das zeigt, dass das System mehr kostet, als es aktuell einnimmt.
