Im Großarltal ist eine 67-jährige Frau gestorben, weil ein Felsbrocken sie bei einer Wanderung getroffen hat – ein trauriges Beispiel dafür, warum man im Gebirge wachsam bleiben muss.

Was ist passiert? Eine Wandergruppe des Alpenvereins war am Donnerstag im Großarltal in Salzburg unterwegs, auf dem Weg zum Schödersee. Plötzlich löste sich hoch über dem Steig ein großer Felsbrocken. Er fiel nach unten und traf eine 67-jährige Frau aus der Gruppe. Sie war sofort so schwer verletzt, dass die Rettungskräfte ihr nicht mehr helfen konnten. Die Frau starb noch an der Unglücksstelle, trotz eines riesigen Einsatzes von Helikopter und Bergrettung.

Wer hat geholfen? Sehr schnell waren der Rettungshubschrauber Martin 1 und die Bergrettung Hüttschlag vor Ort. Insgesamt 15 Bergretterinnen und Bergretter sowie zwei Hubschrauberteams waren im Einsatz. Die anderen Mitglieder der Wandergruppe standen unter Schock. Damit sie nicht allein mit dieser Erfahrung blieben, kamen speziell geschulte Helferinnen und Helfer: Peers der Bergrettung und das Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreuten die Gruppe direkt vor Ort. Die Verstorbene wurde später vom Polizeihubschrauber ins Tal gebracht.