Bei vier Bergunfällen in Tirol sind am Samstag mehrere Menschen schwer verletzt worden – Rettungsteams und Bergkameraden haben schnell geholfen.
Was ist passiert? Vier Alpinisten sind am Samstag in Tirol bei verschiedenen Touren schwer verletzt worden. Am Großglockner stürzte ein 29-jähriger Tscheche am Stüdlgrat, als seine Selbstsicherungsschlinge auf rund 3.700 Metern riss. Er fiel zehn Meter tief und blieb auf einem Felsvorsprung liegen. Wenige Stunden später rutschte ein 39-jähriger Deutscher auf etwa 3.000 Metern Höhe im weichen Gletscherschnee aus. In den Stubaier Alpen wurde eine 30-jährige Österreicherin am Fuß von einer großen Granitplatte eingeklemmt, und in Osttirol verletzte sich eine 60-jährige Frau im Landeggtal durch einen herabfallenden Stein.
Wer hat geholfen? Bergkameraden und Begleiter haben sofort Erste Hilfe geleistet. Ein Bergsteiger aus einer vorausgehenden Seilschaft stieg zum Verletzten am Großglockner ab und versorgte ihn. Ein 39-jähriger Begleiter hob die Granitplatte an und befreite die eingeklemmte Frau. Notarzthubschrauber flogen die Verletzten in Krankenhäuser nach Zams und Lienz.
