Bei einer Wanderung in Niederösterreich ist ein Mann rund 80 Meter tief gestürzt und wurde nach einem großen Einsatz von Bergrettung, Feuerwehr und Hubschrauber ins Spital gebracht.
Was ist passiert? Am Donnerstagabend waren zwei Nachbarn im Pielachtal bei Frankenfels unterwegs, als der 51-jährige Wanderer plötzlich rund 80 Meter über steiniges Waldgelände abstürzte. Sein 45-jähriger Begleiter, der ein paar Meter voraus ging, hörte ein Geräusch, stieg sofort zu ihm ab und leistete Erste Hilfe. Die Ursache des Sturzes ist noch unklar.
Wer hat geholfen? Viele Einsatzkräfte arbeiteten zusammen: die Bergrettung Kirchberg an der Pielach, 17 Feuerwehrleute aus Frankenfels mit Spezialausrüstung, die Alpinpolizei Lilienfeld und der Notarzthubschrauber Christophorus 15. Weil das Gelände sehr steil war, mussten die Helfer einen Teil des Weges zu Fuß gehen. Dann brachten sie den Verletzten zu einer kleinen Lichtung, wo der Hubschrauber ihn mit einem Seil herausholte. Der Notarzt versorgte ihn weiter, und am Ende wurde er ins Universitätsklinikum St. Pölten geflogen. Der Einsatz dauerte rund 90 Minuten.
Was kannst du tun? Wenn du in den Bergen unterwegs bist, achte auf festes Schuhwerk, plane deine Tour im Hellen und melde dich vor dem Start bei jemandem an. Wenn dir etwas auffällt oder du etwas Komisches hörst, bleib ruhig, sichere die Stelle und ruf sofort die Bergrettung oder den Notruf 140 beziehungsweise 144 – schnelle Erste Hilfe kann Leben retten.
