In Südspanien wüten schwere Waldbrände, und die Feuerwehr sucht weiter nach vermissten Personen.
In Südspanien brennt seit Tagen ein großer Wald. Über 500 Feuerwehrleute und Helfer versuchen, die Flammen zu löschen und zu verhindern, dass sich das Feuer weiter ausbreitet. Die Behörden haben die Menschen in der Region aufgefordert, zu Hause zu bleiben und nicht selbst loszufahren, um zu flüchten – das könnte sie in Gefahr bringen. Die vermissten Personen wurden in ihren Autos gefunden, die Rettungsteams sind weiter im Einsatz.
Auch in Deutschland ist die Lage ernst. Der Deutsche Wetterdienst hat für das Wochenende die zweithöchste Warnstufe herausgegeben, weil es sehr trocken und heiß ist. Im Südwesten und in Brandenburg gilt sogar teilweise die höchste Warnstufe. Wegen der Trockenheit kann sich ein Funke schnell zu einem großen Waldbrand entwickeln. In Nürnberg musste deshalb sogar ein Open-Air-Konzert abgebrochen werden, und am Chiemsee mussten Passagiere ein Schiff verlassen, weil es an Bord stark rauchte.
