In Südspanien wütete ein riesiger Waldbrand, bei dem 13 Menschen ums Leben kamen – zwölf von ihnen kamen aus anderen Ländern.

Am Donnerstagnachmittag ist in Los Gallardos in der Provinz Almería im Süden Spaniens ein großer Waldbrand ausgebrochen. Die Flammen breiteten sich so schnell aus, dass rund 1.500 Menschen ihre Häuser verlassen mussten. Leider konnten 13 Menschen nicht gerettet werden. Zwölf von ihnen kommen aus anderen Ländern, vor allem aus Großbritannien und Belgien. In der Gegend leben viele Menschen aus dem Ausland, deshalb hat der Brand dort besonders viele internationale Opfer getroffen.

Über 850 Feuerwehrleute und vier Löschflugzeuge kämpften tagelang gegen die Flammen. Rettungskräfte brachten etwa 1.000 Menschen in Sicherheit. Die Leichen von zwölf Opfern waren durch das Feuer so stark verändert, dass die Behörden DNA-Proben brauchten, um sie zu identifizieren. Die spanische Regierung, Hilfsorganisationen und Konsulate anderer Länder, zum Beispiel aus Großbritannien und Belgien, kümmern sich um die Familien der Opfer und bieten psychologische Hilfe an.