Im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern brennt seit Montag ein großer Waldbrand – Feuerwehr und Bundeswehr kämpfen mit vielen Helfern dagegen an.

Was ist passiert? Seit Montag brennt ein Wald im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern. Das Feuer hat inzwischen eine Fläche von etwa 390 Hektar erreicht, das entspricht ungefähr 550 Fußballfeldern. Rauchwolken sind noch zu sehen, aber sie werden weniger. Rund 360 Feuerwehrleute und Helfer sind im Einsatz, dazu kommen zwei Bundeswehr-Hubschrauber, die Wasser aus Seen holen und über dem Wald abwerfen.

Wer hilft? Viele verschiedene Organisationen arbeiten zusammen: die Feuerwehr, das Technische Hilfswerk (THW), die Bundeswehr und die Polizei. Auch aus anderen Bundesländern wie Bayern, Brandenburg, Sachsen und Niedersachsen sind Spezialteams gekommen. Sie haben rund um das Feuer sogenannte Wasserriegel und Kreisregner aufgestellt – das sind große Sprinkleranlagen, die den Waldboden nass halten, damit sich das Feuer nicht weiter ausbreitet. Eine Spezialeinheit aus Adelsdorf betreibt allein 60 dieser Regner.