In Spanien, etwa 100 Kilometer nordöstlich von Madrid, wütet seit Donnerstag ein riesiger Waldbrand, der schon mehr als 26.000 Hektar Land vernichtet hat.

Was ist passiert? Seit Donnerstag brennt ein Wald in der Region Kastilien-La Mancha, nordöstlich von Madrid. Die Flammen haben bereits mehr als 26.000 Hektar Fläche zerstört – das ist ungefähr so groß wie 36.000 Fußballfelder. Rund 1.200 Menschen aus 30 Ortschaften mussten ihr Zuhause verlassen und wurden in Sicherheit gebracht. Starke Winde mit etwa 50 Kilometern pro Stunde treiben das Feuer weiter an, und ab Dienstag sollen die Temperaturen auf rund 40 Grad steigen.

Wer hilft? Hunderte Feuerwehrleute und Helfer arbeiten am Boden. Sie schneiden mit schweren Maschinen Schneisen in den Wald, damit sich das Feuer nicht weiter ausbreiten kann. Auch die spanische Militärische Notfalleinheit UME ist im Einsatz. Aus der Luft kämpfen rund 45 Löschflugzeuge und Hubschrauber gegen die Flammen.