Im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern hat ein großer Waldbrand Hunderte Einsatzkräfte aus dem ganzen Land in Atem gehalten.
Was ist passiert? Vor etwa einer Woche ist nahe dem Aussichtsturm Käflingsberg ein Waldbrand ausgebrochen. Weil es sehr trocken war und Wind wehte, breitete sich das Feuer schnell aus. Am Ende standen rund 390 Hektar Wald in Flammen – das sind ungefähr 550 Fußballfelder. Auf dem Gelände liegen alte Munitionsreste aus dem Zweiten Weltkrieg und aus DDR-Zeiten. Wegen dieser Gefahr mussten die Einsatzkräfte oft einen Sicherheitsabstand von etwa 1.000 Metern halten.
Wer hilft? Mehr als 350 Feuerwehrleute, aber zeitweise bis zu 500 Helferinnen und Helfer waren im Einsatz – viele davon freiwillig. Hubschrauber der Bundeswehr warfen rund 1,5 Millionen Liter Wasser über dem Brandgebiet ab. Spezialteams aus Niedersachsen rückten mit besonderen Waldbrand-Tanklöschfahrzeugen an, dazu kamen Wasserwerfer der Polizei und Unterstützung aus Bayern, Brandenburg, Sachsen sowie vom Technischen Hilfswerk (THW). Das Deutsche Rote Kreuz versorgte alle mit Essen, Getränken, Mückenspray und Sonnencreme.
