Nach dem Tod des Buckelwals "Timmy" haben Museen in Dänemark, Deutschland und den Niederlanden Interesse an Knochen des Tieres angemeldet.

Der Buckelwal "Timmy" war mehrfach an deutschen Küsten gestrandet und sehr geschwächt. Eine private Gruppe hat ihn mit einem Frachtschiff in die Nordsee gebracht und ihn dort freigelassen, obwohl Fachleute davon abgeraten hatten. Kurz danach ist der Wal gestorben. Später wurde er tot am Strand der dänischen Insel Anholt gefunden.

Forscher und Tierärzte haben den Wal danach untersucht. Dabei haben sie herausgefunden, dass es ein Weibchen war. Das Naturkundemuseum in Kopenhagen hat sich Teile wie eine Flosse, Beckenknochen und Rückenwirbel gesichert. Aus den Knochen kann man laut dem Museum auch nach vielen Jahren noch DNA entnehmen.

Andere Museen in Dänemark, Deutschland und den Niederlanden wollen ebenfalls Teile von "Timmy" zeigen. Das Kopenhagener Museum plant aber erst einmal keine eigene Ausstellung. Fachleute aus beiden Ländern haben den Umgang mit dem Wal kritisiert, vor allem den Transport in die Nordsee. Der Fall zeigt, wie wichtig gute Pläne sind, wenn ein Wal strandet.

Warum ist das für dich wichtig?

Der Fall zeigt, wie Menschen mit kranken Tieren umgehen und warum Fachleute bei solchen Entscheidungen mitreden wollen.