Auf der dänischen Insel Anholt haben Fachleute den Buckelwal Timmy mehrere Stunden lang untersucht, um herauszufinden, woran er gestorben ist.

Was ist passiert? Auf der Insel Anholt in Dänemark lag seit Wochen der Kadaver eines Buckelwals am Strand. Das Tier war stark aufgebläht, Möwen pickten daran herum und der Geruch war für Anwohnerinnen und Anwohner kaum auszuhalten. Am Donnerstagnachmittag kam ein Team aus Fachleuten in Schutzanzügen, um den Wal zu untersuchen. Sie vermessen den Körper, schnitten ihn auf und nahmen Proben, zum Beispiel aus Leber und Nieren. Am Ende blieben nur Knochen und Hautreste übrig.

Wer hilft mit? Viele Menschen arbeiten zusammen, um Timmys Tod zu verstehen. Tierärztinnen und Tierärzte der Universität Kopenhagen, Biologinnen und Biologen, Mitarbeitende der dänischen Naturverwaltung und Spezialfirmen wie Daka SecAnim kümmern sich um den Wal. Sogar aus Deutschland schauten Leute live zu: Das Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern, Greenpeace und das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund haben die Obduktion am Bildschirm verfolgt. Das zeigt, wie wichtig der Fall für die Forschung ist.

Was kannst du tun? Auch wenn du nicht selbst am Strand stehst, kannst du etwas beitragen. Interessiere dich für Meerestiere und frag nach, was Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über Wale herausfinden. Achte auf Naturschutz-Themen, zum Beispiel auf Müll im Meer, der Wale gefährden kann, und teile dein Wissen mit Freundinnen und Freunden. Vielleicht entdeckst du ja, dass Meeresschutz genau dein Ding ist.

Warum ist das für dich wichtig?

Warum ist das für dich wichtig? Timmys Geschichte zeigt, wie Meerestiere zwischen Ländern wandern und warum Forschung und Naturschutz alle etwas angehen, auch dich.