Immer mehr Häuser in Österreich werden mit Wärmepumpen geheizt – einer Technik, die Wärme aus der Umwelt nutzt.

Was ist eine Wärmepumpe? Das ist ein Gerät, das Wärme aus der Luft, dem Boden oder dem Wasser holt und damit dein Haus heizt. Viele dieser Geräte können im Sommer auch kühlen – wie eine Klimaanlage. Das ist praktisch, weil du damit zwei Geräte in einem hast. Eine neue Studie zeigt: Allein in Österreich laufen schon rund 550.000 solcher Anlagen.

In Österreich gibt es etwa 4 Millionen Wohnungen. Ein Drittel davon wird mit Fernwärme geheizt, ein weiteres Drittel mit Öl oder Gas, und das letzte Drittel mit Wärmepumpen oder Biomasse (also Holz). Fachleute sagen, dass Wärmepumpen viel klimafreundlicher sind als Heizöl oder Erdgas. Außerdem sind sie in den letzten Jahren deutlich günstiger geworden.

Ein Vorteil: Gut gedämmte Häuser können die Pumpe sogar für 5 bis 8 Stunden abstellen, ohne dass es jemand merkt. So kann man Strom dann nutzen, wenn er billig ist – zum Beispiel nachts. Das entlastet das Stromnetz und kann sogar Geld sparen.

Es gibt aber auch Probleme. In Mietshäusern brauchst du die Erlaubnis von Vermietern und allen Nachbarn, um eine Wärmepumpe einzubauen. Vizekanzler Andreas Babler will das einfacher machen. Politikerin Elisabeth Zehetner möchte, dass Menschen, die ihre Pumpe flexibel nutzen, dafür auch Geld bekommen.

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