Deutschlands Außenminister fährt nach Tunesien und Algerien, um über Energie, Handel und Migration zu reden.
Außenminister Johann Wadephul (CDU) macht sich auf den Weg nach Nordafrika. Erst geht es nach Tunesien in die Hauptstadt Tunis, dann weiter nach Algerien in die Hauptstadt Algier. Er trifft dort Regierungsvertreter und redet über Wirtschaft, Energie und Migration. Das bedeutet: Deutschland möchte zum Beispiel Gas aus Algerien kaufen und enger mit beiden Ländern zusammenarbeiten.
Algerien ist gerade für viele europäische Länder ein wichtiger Partner geworden, weil dort viel Gas vorhanden ist. Durch Krisen im Nahen Osten und andere Konflikte suchen Länder in Europa neue Lieferanten. Mehdi Bendimerad, der Chef eines großen algerischen Energieunternehmens, sagt dazu: "Die Entwicklung, die wir gerade erleben, wurde auch durch geopolitische Veränderungen ausgelöst ... Ob die Krise im Nahen Osten oder andere Konflikte: Algerien präsentiert sich als verlässlicher Partner." Das heißt: Algerien möchte zeigen, dass man sich auf das Land verlassen kann.
