Bundesfinanzminister Lars Klingbeil fliegt in die USA und fordert dort, dass der Krieg gegen den Iran aufhört.
Lars Klingbeil ist Bundesfinanzminister – also der Chef des deutschen Finanzministeriums. Er fährt gerade zu einem Treffen der G20, das ist ein Kreis der 20 wichtigsten Wirtschaftsländer der Welt. Vor seiner Reise hat er klar gesagt: Der Krieg mit dem Iran muss aufhören. Klingbeil findet, dass so ein Konflikt nicht einfach weitergehen darf.
Was Klingbeil noch sagt: Er will, dass alle Länder fair miteinander Handel treiben. „Wir suchen die Kooperation mit allen, die wie wir auf offenen und regelbasierten Handel, auf Verlässlichkeit und Zusammenarbeit setzen“, hat er gesagt. Damit meint er: Regeln sind wichtig, damit der Handel für alle gerecht läuft und nicht einfach ein Land allein entscheidet, was passiert.
Bei dem Treffen geht es um Geld-Themen wie Wirtschaftswachstum, Schulden und stabile Finanzmärkte. Klingbeil will dort auch mit anderen Ministern reden, zum Beispiel aus Kanada, Indien und Großbritannien. Komisch ist: Die USA haben Südafrika gar nicht erst eingeladen – das finden viele Länder ungerecht. Klingbeil will sich für mehr Zusammenarbeit einsetzen, damit solche Konflikte gelöst werden.
