Mehrere große US-Medien wie die New York Times, Bloomberg und die Nachrichtenagentur AP haben für das G20-Finanzministertreffen in Washington keine Presseakkreditierung bekommen und dürfen nicht vor Ort berichten.
Was ist passiert? Das US-Finanzministerium hat vor dem G20-Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs in Washington mehrere Redaktionen ausgesperrt. Reporter dieser Medien dürfen den Veranstaltungsort, Pressekonferenzen und Hintergrundgespräche nicht betreten. Sie erklärten, dies sei nicht nur ein weiterer Versuch der Regierung, unabhängigen Journalismus zu untergraben, sondern auch ein Weg, der Kontrolle durch die Öffentlichkeit zu entgehen.
Wer hilft? Die Redaktionen selbst haben den Vorgang öffentlich gemacht und suchen den Weg in die Öffentlichkeit. Journalistenverbände und Pressefreiheits-Organisationen beobachten die Situation und stellen Informationen bereit, damit Bürgerinnen und Bürger die Entwicklung verfolgen können. Auch andere, nicht ausgesperrte Medien berichten über die Affäre und halten so den Druck aufrecht.
