US-Präsident Donald Trump hat einer Journalistin mit einer Beschwerde bei der Medienaufsicht FCC gedroht, weil sie kritisch über Kandidaten berichtet hat, die er unterstützt.

Was ist passiert? Auf seiner Plattform Truth Social hat US-Präsident Donald Trump der NBC-Journalistin Kristen Welker mit einer Anzeige bei der Medienaufsicht FCC und einer "Bestrafung" gedroht. Auslöser war Welkers Berichterstattung über Kandidaten, die Trump politisch unterstützt. Trump hat in dem Beitrag nicht erklärt, welches konkrete Vergehen er der Journalistin vorwirft.

Wer hilft oder schaut hin? In den USA achten Medienrechtsorganisationen und Journalistinnen- und Journalistenverbände darauf, ob die Pressefreiheit eingeschränkt wird. Auch der FCC-Vorsitzende Brendan Carr spielt eine Rolle: Die FCC ist eigentlich eine unabhängige Behörde und darf nicht auf Weisung des Präsidenten handeln. Ob sie tatsächlich tätig wird, hängt davon ab, ob ein Verstoß gegen Lizenzregeln vorliegt – und das ist bei politischer Berichterstattung meistens nicht der Fall.