Beim Autobauer Volkswagen geht es um tausende Jobs und vier Werke in Deutschland – Konzernchef Blume sucht nach Lösungen ohne Schließungen.
Was ist los bei Volkswagen? Der Konzern steckt in einer großen Krise. Vier Werke in Deutschland gelten als gefährdet: in Zwickau, Emden, Neckarsulm und Hannover. Dort arbeiten zusammen rund 40.000 Menschen. Konzernchef Oliver Blume hat gesagt: „Es gibt intelligentere Lösungen, als Werke zu schließen.“ Er will also versuchen, die Standorte zu erhalten. Gleichzeitig räumte er aber ein, dass VW weiter Kosten sparen muss, weil der Konzern mit seinen Autos zu wenig Geld verdient.
Wer hilft in dieser Situation? Der Betriebsrat – das sind die gewählten Vertreter der Beschäftigten – hat sich eingeschaltet. Er hat Blume eine Frist gesetzt, damit er sich vor den Beschäftigten erklärt. Außerdem hat der Betriebsrat angekündigt, nach der Sommerpause Betriebsversammlungen einzuberufen. Dort sollen die Beschäftigten direkt vom Chef Antworten bekommen. Auch die Politik ist gefragt: Blume hat gesagt, die Transformation sei eine Aufgabe für die ganze Gesellschaft, weil es um den Industriestandort Deutschland geht.
