Bei Volkswagen macht sich das Management Sorgen um die Zukunft des Konzerns – sechs von neun Vorständen sehen das Unternehmen sogar in seiner Existenz bedroht.
Was ist passiert? In einer internen Umfrage bei Volkswagen haben sechs von neun Vorstandsmitgliedern gesagt, dass sie den Autobauer in seiner Existenz bedroht sehen. Die übrigen drei finden die Lage zumindest extrem angespannt. Das bedeutet: An der Spitze des größten Autoherstellers in Europa macht sich echte Sorge breit – wegen hoher Kosten, schwacher Gewinne, stärkerer Konkurrenz aus China und Problemen mit Elektroautos.
Wer hilft? Die Konzernführung arbeitet bereits an einer neuen Strategie bis zum Jahr 2030. Ziel ist es, das Unternehmen profitabler und widerstandsfähiger zu machen. Konzernchef Oliver Blume spricht von einer „neuen Normalität“ mit viel Wettbewerbsdruck, und Finanzvorstand Arno Antlitz sagt klar: Das alte Geschäftsmodell muss sich grundlegend ändern. Es gibt also einen Plan – auch wenn noch nicht alles fertig ist.
