Beim Autobauer Volkswagen stehen Tausende Stellen und mehrere Werke auf dem Spiel – Konzernchef Blume sucht nach Wegen ohne Schließungen.
Was ist passiert? Bei Volkswagen geht es gerade um eine riesige Krise. Im Raum stehen bis zu 100.000 Jobs, die weltweit wegfallen könnten. Vier Werke in Deutschland sind in Gefahr: Emden, Hannover, Zwickau und das Audi-Werk in Neckarsulm. Allein an den Standorten Zwickau, Emden und Neckarsulm arbeiten 40.000 Menschen. Viele Beschäftigte und ihre Familien machen sich Sorgen, auch weil die Verkaufszahlen sinken: Im zweiten Quartal 2026 verkaufte VW fast 9 Prozent weniger Autos als im Vorjahr, in China sogar mehr als ein Drittel weniger. Konzernchef Oliver Blume hat nun gesagt, es solle „intelligentere Lösungen“ geben als Werkschließungen – also Wege, die nicht einfach Fabriken zumachen.
