Der Stahlkonzern voestalpine aus Linz hat im vergangenen Geschäftsjahr viel mehr verdient als im Jahr davor und will eine höhere Dividende an die Aktionäre zahlen.

Die voestalpine ist eines der größten Stahlunternehmen in Österreich. Im Geschäftsjahr 2025/26, das Ende März 2026 endete, konnte der Konzern seinen Gewinn um fast 138 Prozent auf 424 Millionen Euro steigern. Klingt erstmal trocken, heißt aber: Am Ende bleibt deutlich mehr Geld übrig als im Jahr davor.

Allerdings lief nicht alles rund. Seit Juni 2025 verlangen die USA einen Zoll von 50 Prozent auf Stahlimporte. Das ist eine Art Extra-Steuer, die Firmen zahlen müssen, wenn sie Stahl in die USA verkaufen wollen. Für die voestalpine hat das ein paar zig Millionen Euro gekostet. Am Standort Kindberg musste deshalb die Produktion zurückgefahren werden, weil weniger Bestellungen aus den USA kamen.