Am Mittwoch begann in Klagenfurt der Prozess gegen den Mann, der vor über einem Jahr in Villach Menschen mit einem Messer angegriffen und einen Jugendlichen getötet haben soll.

Was ist passiert? Am 15. Februar 2025 war ein Mann in der Villacher Innenstadt mit einem Messer auf Passantinnen und Passanten losgegangen. Ein 14-jähriger Junge starb, fünf weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Das Gericht sieht dahinter einen terroristischen Anschlag, der die Bevölkerung verängstigen sollte.

Wer hilft oder schützt jetzt? Schon am Tag der Tat stoppte ein anderer Syrer den Angreifer mit seinem Auto und verhinderte so weitere Opfer. Beim Prozess setzt das Landesgericht Klagenfurt auf ein umfassendes Sicherheitskonzept: Der Angeklagte sitzt hinter einer Glaswand, es gibt Sondereinheiten, und die Geschworenen bleiben anonym. Auch Journalistinnen und Journalisten müssen sich an strenge Regeln halten, damit niemand gefährdet wird.