Fast die Hälfte der Landesstraßen in Brandenburg ist in einem sehr schlechten Zustand, sagt die Landesregierung selbst.
In Brandenburg gibt es ein langes Netz von Landesstraßen, also Straßen, die das Land selbst baut und repariert. Eine aktuelle Auswertung zeigt: 46,6 Prozent dieser Straßen sind in einem sehr schlechten Zustand, dazu kommen 18 Prozent, die als schlecht gelten. Besonders schlimm ist es in Cottbus und in Brandenburg an der Havel, in Potsdam sieht es deutlich besser aus. Die Daten stammen aus dem Jahr 2023, neue Zahlen sollen aber bald folgen.
Der Verkehrsminister Robert Crumbach sagt ehrlich, dass der Zustand nicht gut ist. Er meint, die Menschen sehen die kaputten Straßen jeden Tag. Gleichzeitig erklärt er, dass es bereits ein Programm gibt, um die schlimmsten Stellen nach und nach zu reparieren. Das Land will dort zuerst arbeiten, wo die Schäden am größten sind.
Für dich bedeutet das: Wenn du im Land unterwegs bist, kannst du kaputte Straßen, Schlaglöcher und Risse im Asphalt gut selbst erkennen. Solche Stellen sind nicht nur nervig, sondern auch gefährlich – zum Beispiel für Radfahrerinnen und Radfahrer oder Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer. Es lohnt sich, aufmerksam zu fahren und Schäden an die zuständige Stelle zu melden.
