Eine Umweltorganisation hat Klebetattoos für Kinder getestet und bei 13 von 15 Produkten bedenkliche Stoffe gefunden.
Was ist passiert? Greenpeace und die Arbeiterkammer Oberösterreich haben bunte Klebetattoos für Kinder im Labor untersuchen lassen. Das Ergebnis war nicht gut: In 13 von 15 Produkten haben sie Stoffe gefunden, die laut den Organisationen nicht in solche Produkte gehören. Vier Tattoos enthielten sogenannte PFAS, das sind Chemikalien, die sehr schwer abbaubar sind. In sechs Tattoos wurden Stoffe entdeckt, die in der EU eigentlich für Kosmetika oder Spielzeug verboten sind, zum Beispiel bestimmte Weichmacher und Schwermetalle.
Wer hilft? Die Organisationen Greenpeace und die Arbeiterkammer Oberösterreich kümmern sich darum. Sie sagen, dass die Hersteller und Händler verantwortlich sind, auch große Online-Plattformen wie Amazon. Sie fordern von der Politik, dass alle PFAS verboten werden und dass die Regeln so angepasst werden, dass auch die Mischung verschiedener Stoffe kontrolliert wird, denn manche Stoffe können sich gegenseitig verstärken. Eine Ärztin für Hautkrankheiten findet, dass bei Produkten für Kinder das Vorsorgeprinzip gelten muss.
