Weltweit sind Hunderttausende Autos von einem Airbag-Rückruf betroffen, doch viele Halter reagieren nicht – auch in Österreich.
Was ist passiert? Bei bestimmten Airbags des Herstellers Takata kann ein Bauteil im Inneren kaputtgehen, wenn der Airbag bei einem Unfall auslöst. Dadurch kann sich zu viel Druck aufbauen und das Gehäuse brechen. Im schlimmsten Fall fliegen kleine Metallteile durch den Innenraum. BMW hat weltweit 480.000 Autos zur Kontrolle zurückgerufen, aber auch viele andere Marken wie Audi, VW, Toyota, Honda, Renault, Opel und weitere sind betroffen. Das Risiko ist in Österreich zwar niedriger als in feuchten Ländern, aber es ist nicht null.
Wer hilft? Der ÖAMTC, also der österreichische Automobilclub, hat alle wichtigen Infos gesammelt. Auf der ÖAMTC-Website findest du Links zu den Abfrage-Seiten der Hersteller. Dort kannst du mit der Fahrgestellnummer oder den Fahrzeugdaten checken, ob dein Auto betroffen ist. ÖAMTC-Techniker Florian Merker sagt: „Wir empfehlen dringend, den Rückruf ernst zu nehmen und betroffene Fahrzeuge so rasch wie möglich überprüfen zu lassen." Die Werkstattkontrolle und der Tausch des Airbags kosten dich nichts – das zahlt der Hersteller.
