Das Verbrauchervertrauen in den USA ist im Juni leicht gestiegen, blieb aber hinter den Erwartungen von Fachleuten zurück.

Der Index des Conference Board, eines großen Wirtschaftsforschungs­instituts in den USA, ist im Juni um 0,6 Punkte auf 91,2 Punkte gestiegen. Fachleute hatten eigentlich mit einem deutlicheren Anstieg auf 94,4 Punkte gerechnet. Außerdem wurde der Wert für den Mai nach unten korrigiert – von 93,1 auf 90,6 Punkte. Das zeigt, dass die Stimmung im Mai etwas schlechter war als zunächst angenommen.

Chefökonomin Dana Peterson erklärte den leichten Anstieg mit den zuletzt niedrigeren Ölpreisen. Wenn Benzin und Heizöl billiger werden, bleibt den Haushalten mehr Geld für andere Dinge. Das mildert die Sorge vor steigenden Preisen, also der Inflation. Allerdings bewerteten die Verbraucherinnen und Verbraucher die Lage am Arbeitsmarkt „merklich“ schlechter, also deutlich negativer als zuletzt.

Für dich bedeutet das: Die wirtschaftliche Stimmung in den USA schwankt, und Entscheidungen über Preise, Jobs und Zinsen hängen eng damit zusammen. Solche Berichte beeinflussen, wie viel Geld Familien ausgeben, welche Produkte gerade gefragt sind und ob Firmen neue Stellen schaffen.