Der US-Vizepräsident JD Vance hat in Kalifornien eine Rede über Watergate gehalten und dabei kräftig ausgeteilt.

Bei einem Auftritt in der Richard-Nixon-Präsidentenbibliothek in Kalifornien hat Vizepräsident JD Vance den Watergate-Skandal neu interpretiert. Er sagte, nicht der Skandal selbst habe Präsident Nixon zu Fall gebracht, sondern ein sogenannter „Deep State" – also geheime Mächte im Hintergrund. Diese selben Mächte hätten später auch versucht, Präsident Donald Trump zu schwächen. Belege dafür nannte er nicht.

Vance ging noch weiter und verglich sich selbst mit Nixon. Er sagte: „Ein junger Senator, Vizepräsident, schreibt ein paar Bestseller, wird von den Medien gehasst – das klingt irgendwie nach JD Vance." Damit spielte er auf seinen eigenen Werdegang an: Senator, Bestseller-Autor („Hillbilly Elegy"), Vizepräsident. Viele Beobachter glauben, dass Vance sich für die Präsidentschaftswahl 2028 in Position bringt.