Die USA wollen in Venezuela mehr Öl fördern – doch das Land hat kaputte Anlagen und produziert viel weniger als möglich.
Venezuela hat die größten Ölreserven der Welt – also riesige Mengen Öl, die im Boden lagern. Aber das Land baut davon kaum etwas ab: Nur rund 1,25 Millionen Barrel pro Tag werden gefördert. Das ist etwa 1 Prozent der weltweiten Ölproduktion. Der Grund: Die Anlagen sind alt, es fehlt Geld für Reparaturen, und es gibt internationale Strafen, sogenannte Sanktionen.
US-Präsident Donald Trump sagt, die USA und Venezuela verhandeln gerade über einen riesigen Öl-Deal. Er nennt ihn den "Größten Öl-Deal in der Weltgeschichte".
Auf beiden Seiten wird verhandelt: Für Venezuela spricht Vizepräsidentin Delcy Rodríguez mit den Amerikanern. Von den USA kam Außenminister Marco Rubio nach Caracas, der Hauptstadt des Landes. Sie reden darüber, wie US-Firmen in Venezuela Öl fördern könnten. Wichtig ist beiden Seiten auch, wer welche Regeln einhalten muss.
