Die USA und der Iran verhandeln seit Wochen über ein Ende ihres Krieges, und laut dem Vermittler Pakistan steht ein erstes Abkommen kurz vor der Unterzeichnung.
Was ist passiert? Seit Ende Februar führen die USA und Israel Krieg gegen den Iran, weil sie verhindern wollen, dass Iran Atomwaffen baut. Dabei wurde auch der oberste Führer des Irans getötet. Seit April gibt es eine brüchige Waffenruhe, die immer wieder gebrochen wird. Nach vielen Runden am Verhandlungstisch haben sich beide Seiten nach Angaben des pakistanischen Ministerpräsidenten Shehbaz Sharif auf einen Text für ein erstes Abkommen geeinigt. US-Präsident Trump kündigte an, dass am Sonntag unterschrieben werden soll und die wichtige Schifffahrtsroute Straße von Hormus sofort wieder offen ist. Der iranische Außenamtssprecher Esmail Baghaei sagte aber, man solle lieber abwarten, und rechnet erst „in den kommenden Tagen“ mit einer Unterschrift.
Wer hilft? Pakistan vermittelt zwischen den USA und dem Iran, und auch Katar hat nach Informationen von Reuters eine Delegation nach Teheran geschickt, um zu helfen. In Genf und Islamabad laufen die letzten Abstimmungen. Auf US-Seite leitet Vizepräsident JD Vance die Delegation. Trump betonte zwar, er wolle eine schnelle Einigung, drohte aber gleichzeitig mit einer „ultimativen Alternative“, falls es nicht klappt – Nahost-Experten deuten das als Anspielung auf einen möglichen Atomwaffeneinsatz.
