Die USA und der Iran haben sich nach langen Verhandlungen auf einen Plan geeinigt, der den Krieg zwischen beiden Ländern beenden soll – unterschrieben wird am Freitag in Genf.

Was ist passiert? Die USA und der Iran haben sich nach wochenlangen Verhandlungen auf ein sogenanntes Rahmenabkommen verständigt. Ein Rahmenabkommen ist eine grobe Einigung: Man legt die wichtigsten Punkte fest, die Details werden später noch ausgehandelt. Unterschrieben werden soll der Plan am Freitag in Genf in der Schweiz. Wichtigster Bestandteil: Die Blockade der Strasse von Hormus soll aufgehoben werden. Das ist eine Meerenge, durch die ein riesiger Teil des weltweiten Öls verschifft wird – eine Blockade trifft also die gesamte Weltwirtschaft.

Wer hilft? Erste Staats- und Regierungschefs haben die Einigung begrüsst. Bundeskanzler Merz aus Deutschland sagte, das Abkommen müsse zielstrebig umgesetzt werden, also konsequent und ohne Verzögerung. Auch der Generalsekretär der Vereinten Nationen (UNO) lobte die Einigung. Die UNO ist eine Weltorganisation, die sich für Frieden einsetzt. Wenn viele Länder dieselbe Meinung haben, fällt es den beiden Konfliktparteien schwerer, sich nicht an den Plan zu halten.