Die US-Luftwaffe und die Forschungsbehörde Darpa haben in Florida F-16-Kampfjets umgebaut, die teilweise von einer KI gesteuert werden.

Was ist passiert? In den USA wurde zum ersten Mal ein echter Kampfjet des Typs F-16 autonom, also ohne menschliche Steuerung, durch den Testflug geführt. Sechs dieser Jets wurden mit einer neuen Technik ausgestattet, dem sogenannten Venom Autonomy Kit. Eine KI übernimmt dabei das Steuern des Flugzeugs. Ein Pilot sitzt aber noch im Cockpit und kann jederzeit selbst übernehmen, vor allem beim Start und im Notfall. Die Jets sind auf der Eglin Air Force Base im Bundesstaat Florida stationiert. Das Programm heißt Venom und läuft seit Ende Juni.

Wer arbeitet daran? Hinter dem Projekt stehen die US-Luftwaffe und die Defense Advanced Research Projects Agency, kurz Darpa. Darpa ist eine Behörde, die neue Technologien für das Militär erforscht. Der Darpa-Manager James Valpiani sagt, dass die KI-Software schnell weiterentwickelt werden kann, weil die ursprüngliche Software der Jets nicht verändert wurde. Auch andere Firmen arbeiten an ähnlichen Flugzeugen, zum Beispiel Lockheed Martin mit dem Vectis und das US-Unternehmen Shield AI mit dem X-Bat, der senkrecht starten und landen kann.