Die USA haben eine Regel verschärft, damit chinesische Unternehmen nicht mehr heimlich an die weltbesten KI-Chips kommen.

Stell dir vor, du hast eine Regel, die verbietet, bestimmte Sachen an jemanden zu verkaufen. Dann fällt dir auf, dass derjenige die Sachen trotzdem bekommt – einfach über eine Firma im Nachbarland. Genau so ein Schlupfloch haben die USA jetzt gestopft.

Es geht um supermoderne Computerchips, die man für Künstliche Intelligenz braucht. Die besten davon baut eine US-Firma namens Nvidia. Eigentlich dürfen diese Chips nicht direkt nach China verkauft werden. Aber chinesische Firmen haben Töchter im Ausland gegründet, zum Beispiel in Malaysia, und darüber die Chips bestellt. Das war fast ein Jahr lang möglich.

Jetzt hat das US-Handelsministerium neue Richtlinien veröffentlicht. Ab sofort gilt: Auch wenn eine Firma im Ausland sitzt, aber ihre Mutterfirma in China ist, darf sie die Top-Chips nicht mehr kaufen. Betroffen sind Nvidias Rubin- und Blackwell-Chips und ähnliche Modelle von AMD.