Die US-Regierung hat eine Regelung beschlossen, die den Schutz bedrohter Arten wie dem Weißkopfseeadler deutlich verringert.

Was ist passiert? Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat am Freitag eine neue Regelung zum Endangered Species Act (ESA) verabschiedet. Dieses Gesetz schützt seit 1973 bedrohte Tier- und Pflanzenarten in den USA. Die neue Regelung ändert die Definition von „Schaden": Ölbohrungen, Bergbau und Abholzung in den Lebensräumen bedrohter Arten sind nun erlaubt, solange die Tiere nicht direkt getötet oder verletzt werden. Innenminister Doug Burgum sagte, das Gesetz sei vorher zu streng ausgelegt worden.

Wer hilft? Umweltorganisationen wie Earthjustice und der Center for Western Priorities haben die Änderung scharf kritisiert. Earthjustice-Anwältin Kristen Boyle kündigte an, dass ihre Organisation vor Gericht gegen die Regelung ziehen wird. Aaron Weiss vom Center for Western Priorities nannte die Entscheidung einen der schlimmsten Angriffe auf Wildtiere in der Geschichte der USA.