Eine Bundesrichterin in Miami hat einen umstrittenen Vergleich zwischen dem US-Präsidenten und der Steuerbehörde IRS aufgehoben, weil er ihrer Meinung nach unfair zustande kam.

Was ist passiert? Die Richterin Kathleen Williams entschied am Montag, dass der im Mai geschlossene Deal ungültig ist. Trump und das Finanzamt waren in dem Verfahren keine echten Gegner, weil Trump als Präsident eigentlich über dem Finanzamt steht. Deshalb hätte so ein Vergleich gar nicht so einfach ausgehandelt werden dürfen. Mit dem Deal sollte unter anderem verhindert werden, dass die Steuerbehörde Trumps alte Steuererklärungen noch einmal prüft – diese Klausel fällt nun weg. Außerdem meldete die Richterin einen Anwalt Trumps und wichtige Beamte des Justizministeriums bei den Anwaltskammern, damit mögliche berufliche Fehler geprüft werden.