Eine Richterin in den USA hat einen geheimen Deal zwischen dem Präsidenten Trump und der Steuerbehörde IRS für ungültig erklärt.

Stell dir vor, du streitest mit jemandem vor Gericht – und plötzlich macht ihr heimlich einen Deal, bei dem du viele Vorteile bekommst. Genau das ist laut einer Richterin in den USA zwischen dem Präsidenten Trump und der Steuerbehörde IRS passiert. Die Richterin Kathleen Williams in Miami sagte: Das war kein echter Streit, das war ein Hinterzimmerdeal. Deshalb hat sie den Deal am 13. Juli 2026 für ungültig erklärt.

Was war passiert? Trump hatte die Steuerbehörde IRS verklagt, weil sie seine Steuerdaten nicht gut genug geschützt habe. Er wollte sogar zehn Milliarden Dollar Schadenersatz. Im Mai einigten sich seine Anwälte und das Justizministerium auf einen Vergleich, und Trump zog die Klage zurück. Der Deal hätte ihm und seiner Firma fast komplette Sicherheit vor Steuerprüfungen gebracht.

Die Richterin Williams fand aber, dass Trump die Steuerbehörde gar nicht wirklich verklagen konnte, weil sie ihm als Präsident untersteht – es also kein echter Gegner war. Sie sagte, der Deal habe dem Präsidenten und seinen Leuten vor allem Immunität verschaffen sollen. Auch ein geplanter Entschädigungsfonds mit Steuergeldern war schon vorher von einem anderen Richter gestoppt worden.

Was bedeutet das jetzt? Trump und seine erwachsenen Söhne dürfen sich in Zukunft nicht mehr auf diesen Deal berufen. Die Steuerbehörde darf seine alten Steuererklärungen jetzt wieder ganz normal prüfen. Das "Wall Street Journal" nannte das Urteil "vernichtend". Trumps Anwälte sagten dazu, die Veröffentlichung seiner Steuerdaten sei ohnehin illegal gewesen.