Die US-Marine hat am Sonntag die Suche nach einem seit dem 1. Juli vermissten Matrosen eines Militärhubschraubers offiziell beendet – ohne ihn zu finden.

Was ist passiert? Ein Hubschrauber vom Typ MH-60S Sea Hawk musste am 1. Juli notlanden. Drei Besatzungsmitglieder konnten gerettet werden und sind in stabilem Zustand. Ein vierter Matrose wurde seitdem vermisst. Die US-Marine suchte mehr als 102 Stunden lang auf einer Fläche von etwa 36.000 Quadratkilometern nach ihm – ohne Erfolg. Am Sonntag teilte das Regionalkommando CENTCOM über X mit, dass die Suche eingestellt wird. Hinweise auf einen feindlichen Angriff gab es laut den Streitkräften nicht.

Wer hilft? Die Suchaktion lief direkt von dem Flugzeugträger USS George H.W. Bush aus. Dort waren Schiffe, Hubschrauber und Personal der US-Marine im Einsatz. Das Schiff wurde im Zuge des Iran-Kriegs in die Region verlegt. Die drei gefundenen Kameraden werden medizinisch versorgt. Die Familien des vermissten Matrosen wurden nach den Regeln der US-Streitkräfte informiert.