Eine große Investmentfirma aus den USA überlegt, die Billigfluglinie Easyjet zu kaufen, aber es gibt dabei ein dickes Problem mit EU-Regeln.
Stell dir vor, du willst im Sommer mit Easyjet in den Urlaub fliegen. Genau diese Airline steht gerade im Mittelpunkt: Die US-Firma Castlelake hat bestätigt, dass sie prüft, ob sie Easyjet übernehmen kann. Die Aktie von Easyjet ist daraufhin an der Börse um 11 Prozent gestiegen – das zeigt, dass viele Anleger die Idee spannend finden.
Aber so einfach ist das nicht. In der EU gilt die Regel: Eine Fluggesellschaft muss mehrheitlich Leuten aus der EU gehören, damit sie innerhalb Europas fliegen darf. Ein Analyst der Bank JPMorgan sagt: „Eine nicht aus der EU kontrollierte Firma wie Castlelake kann daher theoretisch keinen Mehrheitsanteil an Easyjet übernehmen und zugleich die Rechte für Flüge innerhalb der EU behalten.“ Das heißt, wenn Castlelake die Mehrheit kauft, könnte Easyjet viele Strecken in Europa verlieren.
