In Wien steht am Montag das Urteil gegen zwei syrische Ex-Geheimdienstmitarbeiter wegen Foltervorwürfen an.
Was ist passiert? In Wien wird am Montag das Urteil im Prozess gegen zwei Männer aus Syrien erwartet. Sie sollen als Geheimdienstmitarbeiter in der Stadt Raqqa Menschen gefoltert und verletzt haben. Das Gericht verhandelt den Fall, weil internationale Verbrechen wie Folter in Österreich nach dem sogenannten Weltrechtsprinzip verfolgt werden dürfen. 13 Verhandlungstage gab es, mehrere Überlebende haben als Zeuginnen und Zeugen ausgesagt.
Wer hilft? Das European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) unterstützt das Verfahren. Die Organisation hat Folteropfer aus Syrien als Zeuginnen und Zeugen betreut und sich dafür eingesetzt, dass solche Verbrechen nicht ungestraft bleiben. Auch die Staatsanwaltschaft Wien und unabhängige Richterinnen und Richter tragen dazu bei, dass die Vorwürfe überprüft werden.
