Der Schweizer Urs Lehmann ist als CEO des Ski-Weltverbands FIS zurückgetreten, weil er sich mit dem Präsidenten nicht mehr versteht.

Du hast vielleicht schon von der FIS gehört – das ist der Internationale Skiverband, also die Organisation, die zum Beispiel Ski-Weltcup-Rennen organisiert. An deren Spitze stand seit September 2025 Urs Lehmann aus der Schweiz als Chef, also als sogenannter CEO. Jetzt hat er seinen Job abgegeben, nur rund neun Monate nach seinem Start.

Lehmann war früher selbst Rennfahrer: 1993 wurde er Abfahrtsweltmeister. Später leitete er jahrelang Swiss-Ski, den Schweizer Skiverband, und auch eine Unterabteilung der FIS. Bevor er CEO wurde, war die Funktion sogar extra für ihn neu geschaffen worden – darum ist sein Abschied nach so kurzer Zeit ziemlich überraschend.

Der Grund für seinen Rücktritt ist ein Streit mit dem FIS-Präsidenten Johan Eliasch. Was genau die beiden zerstritten hat, weiss man noch nicht offiziell. Klar ist aber: Lehmann findet, dass es bei der FIS finanziell «miserabel aussehe» und der Verband in zwei Jahren pleite sein könnte, wenn sich nichts ändert. Eliasch sagt dagegen, die Finanzen seien im Plan.