Der Schweizer Finanzkonzern Partners Group hat die Auszahlungen in einem seiner Fonds begrenzt – die Börse reagierte mit einem heftigen Kurssturz.
Stell dir vor, du hast dein Geld einem Anlagefonds gegeben – und auf einmal kannst du nur einen kleinen Teil davon wieder zurückholen. Genau das ist bei der Partners Group passiert. Das Unternehmen mit Sitz in Baar im Kanton Zug verwaltet das Geld von Anlegerinnen und Anlegern und investiert es in Firmen, die nicht an der Börse gehandelt werden, sogenannte Private-Equity-Fonds. In einem dieser Fonds, dem «Global Value SICAV Fund», wollten im zweiten Quartal 2026 plötzlich fast 10% der Anleger ihr Geld zurück. Das ist mehr als erlaubt: Laut den Fondsregeln dürfen höchstens 5% pro Quartal ausgezahlt werden. Die Partners Group hat diese Grenze deshalb durchgesetzt.
