Die italienische Bank UniCredit hat ihre Beteiligung an der Commerzbank auf über 34 Prozent erhöht und damit eine wichtige Schwelle überschritten.
Stell dir vor, jemand will dein Lieblings-Café kaufen, um es Teil einer größeren Kette zu machen. Genau darum geht es gerade zwischen UniCredit und der Commerzbank. UniCredit ist eine große italienische Bank, und sie will immer mehr Anteile der Commerzbank besitzen. Jetzt besitzt sie 34,35 Prozent – das heißt: Von 100 Commerzbank-Aktien gehören 34,5 Stück UniCredit.
Vorher hatte UniCredit schon 26,77 Prozent. Dann hat UniCredit allen Commerzbank-Besitzern ein Angebot gemacht: Gebt mir eure Aktien, dafür bekommt ihr UniCredit-Aktien im Wert von 0,485 Stück pro Commerzbank-Aktie. 7,58 Prozent der Commerzbank-Aktionäre haben das angenommen – deshalb stieg die Beteiligung jetzt auf 34,35 Prozent.
UniCredit kann aber noch mehr. Sie hat Verträge, mit denen sie sich noch 3,22 Prozent sichern könnte, und über spezielle Finanzinstrumente insgesamt bis zu 50,8 Prozent erreichen.
