Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) reist mehrere Tage durch Mecklenburg-Vorpommern und besucht dabei Orte rund um Ostsee, alte Munition und grünen Wasserstoff.
Carsten Schneider ist der Bundesumweltminister. Er gehört zur SPD. Diese Woche startet er eine mehrtägige Sommerreise durch Mecklenburg-Vorpommern. Auf dem Programm stehen Themen wie die Ostsee, alte Munition im Meer und die Zukunft der Energie.
Am ersten Tag fährt er nach Lubmin. Dort steht ein Atom-Zwischenlager. In der Nähe war früher ein DDR-Atomkraftwerk, das jetzt abgebaut wird. Schneider will sich ansehen, wie radioaktive Abfälle dort gelagert werden.
Am Donnerstag besucht er Sassnitz auf Rügen und fragt: Wie geht es der Ostsee wirklich? Das Meer ist wichtig für Urlauber, Fische und die Natur. Gleichzeitig liegt dort alte Munition aus dem Zweiten Weltkrieg, die seit über 80 Jahren im Wasser rostet. In der Nordsee sind es rund 1,3 Millionen Tonnen. Deshalb gibt Schneider am Nachmittag in Rostock den Startschuss für ein neues Bundeskompentenzzentrum Munitionsbergung. Das Team soll die alten Waffen finden und sicher entschärfen.
